Quebec im Kanada-Lexikon

Die Provinz Quebec hat den größten frankophonen Bevölkerungsanteil. Aus diesem Grund ist die Amtssprache auch französisch. Quebec ist die größte Provinz Kanadas und liegt ganz im Osten des Landes. Die Provinz hat eine Größe von 1,55 Millionen km², diese ist durch eine traumhaft schöne und vielseitige Landschaft geprägt. Über den Großteil Quebecs erstrecken sich riesige Waldflächen und ursprüngliche Naturflächen. Deshalb ist die Region auch nur sehr dünn besiedelt. Die Hauptstadt hat ebenfalls den Namen Quebec und ist wirtschaftlicher und kultureller Mittelpunkt der Provinz. Die größte Stadt jedoch ist Montreal, welche nach Paris an zweiter Stelle der französischsprachigen Metropolen der Welt steht. Klimatisch gesehen ist die Provinz sehr unterschiedlich, dies liegt vor allem an der Größe von Quebec. So herrscht im Norden Polarklima mit kühlen Sommern und kalten Wintern. Im Süden hingegen trifft man auf feuchtes Kontinentalklima. Sollte man einmal in Quebec sein, so ist ein Besuch des Sankt-Lorenz-Stroms unerlässlich. Ein Besuch der Cote-Nord in Natashquan wird einem ein Leben lang in Erinnerung bleiben. Aber auch die Chics-Chocs-Berge sollte man nicht verpassen. Finden kann man sie auf der Halbinsel Gaspesie. Zusätzlich befindet sich nördlich von Montreal das älteste Gebirge der Welt, die Laurentiden. Sehenswert ist allerdings auch eine Vielzahl von Festen in Quebec. Da wären zum Bespiel das Schneefest in Montreal oder zu Beginn jeden Jahres das Internationale Schlittenhundrennen Rivière Daaquam in Saint-Just-de-Bretenières. Ende Juni kommen Jazz Fans beim „Festival international de jazz de Montréal“ auf ihre Kosten.

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