Quebec-City im Kanada-Lexikon

Die Hauptstadt der Provinz Quebec wirkt auf den ersten Blick, durch ihre winkeligen Gassen und die eisernen Stadttore, sehr mittelalterlich. Und tatsächlich kann Quebec durch eine lange Geschichte bestechen. Die Stadt wurde schließlich bereits 1608 an der Mündung von St-Charles in den St. Lawrence gegründet. Die Base Ville, welche Samuel de Champlain als erstes Fort der Franzosen errichtete, findet sich auf einer schmalen Uferstrasse am Fluss St. Lawrence. Galerien, Cafes und Souvenirläden finden sich in alten Häusern auf der Rue de Petit-Champlain sowie um den Place Royale. Die Haute Ville thront darüber mit ihrem Wahrzeichen, dem Hotel Chateau Frontenac. An diesem Ort nächtigten schon eine Vielzahl von Königen und Präsidenten. Um dieses traumhafte Schlosshotel herum befinden sich die Plätze und Gassen der Altstadt, welche von einer Stadtmauer umgrenzt werden. Die Altstadt lässt sich super zu Fuß erkunden uns so lässt man das Auto lieber in der Hotelgarage. Den besten Blick über die Stadt hat man sowieso vom Wasser aus. Also unternimmt man am besten eine Hafenrundfahrt oder setzt mit der Fähre über den hier knapp 800 Meter breiten St. Lawrence. So erreicht man Levis am Südufer des Flusses. Die Stadt bietet aber auch eine Menge an Kultur und so findet sich hier eine Vielzahl von Museen. Zum Beispiel das Musee de l´Amerique Francaise. Es ist eine Sammlung über die Kirchengeschichte Quebecs, welche sich im 1663 gegründeten Priesterkolleg befindet. Zudem gibt es noch das Musee de la Civilisation. Es beinhaltet eine Ausstellung zur Kulturgeschichte und ist in einem atemberaubenden Museumsbau untergebracht. Sehenswert sind aber auch das Musee du Fort, das Musee National de Beaux Arts du Quebec und der Parc de l`Artillerie.


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