Nova Scotia im Kanada-Lexikon

Nova Scotia, übersetzt Neuschottland, ist eine kanadische Provinz an der Atlantikküste. Der größte Teil der Provinz besteht aus einer vom Atlantik umgebenen Halbinsel, derer Küste unzählige Buchten und Fischerorte säumen. Der andere Teil ist die Kap-Breton-Insel. Die Provinzhauptstadt stellt Halifax. Nova Scotia ist die zweitkleinste der kanadischen Provinzen. Sie ist an keinem Punkt weiter als 56 km vom Meer entfernt. Die Provinz hat einen sehr maritimen Charakter. Dies kommt auch dadurch zu Geltung, dass sich die vier extremsten Punkte auf Inseln befinden. So ist es die Brier-Insel im Westen, die Sable Insel im Osten, Cape Sable im Süden und die Sankt-Paul-Insel im Norden.

Die Provinz hat aber auch zwei Nationalparks zu bieten. Einmal den Kejimkujik-Nationalpark und zum anderen den Cape-Breton-Highlands-Nationalpark. Klimatisch wird Nova Scotia sehr stark durch die Lage am Atlantischen Ozean und dem Golfstrom geprägt. Die Winter sind mild und meist ohne Schnee. Ausnahme ist hier die Kap-Breton-Insel deren Durchschnittswerte einige Grad unter dem Rest vom Nova Scotia liegen. Hier ist bis zu 2m Schnee keine Seltenheit. Frühjahr und Herbst bescheren angenehme 15-18 Grad. Dazu verleiht der Indian Summer der Landschaft im Herbst eine traumhafte Farbpracht.

Nova Scotias Bevölkerung hat zu 80% Vorfahren von den Britischen Inseln. Dazu kommen 18% französischer Herkunft. 22.000 der Provinzeinwohner stammen von indigenen Völkern ab. Offiziell ist die Provinz anglophon. Betrachtet man nun die Religion der Provinz ist zu sagen, dass etwa 85,8% dem christlichen Glauben angehören, 11,6% keinen Glauben haben und der Rest auf Juden, Muslime und Buddhisten entfällt.


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