Kootenay Nationalpark im Kanada-Lexikon

Der Kootenay Nationalpark wurde im Jahre 1920 gegründet und hat eine Fläche von 1.406 Quadratkilometern. Er liegt am Kootenay River, welcher 65 Meilen lang ist und schützt den Gebirgskorridor entlang Columbia Valley. Landschaftlich ist der Park von einer sehr rauen und kargen Natur geprägt. Diese ist auf einen großen Waldbrand 1969 zurückzuführen. Der Wald hat sich mittlerweile jedoch regeneriert und so wird das Ökosystem vorwiegend von Tälern mit Wildnisblumen dominiert. Die Landschaft im Kootenay Nationalpark verfügt aber auch über eine Vielzahl der schönsten Wanderwege in den Rocky Mountains. Diese sind durch aufregende Canyons geprägt. Geformt wurden diese Canyons durch geographisch bedingte Veränderungen. Besonders sehenswert ist der Marble Canyon, welcher aus verschiedenen Gesteinsformen geformt wurde und eine Tiefe von bis zu 128 Feet besitzt. Hier fließen auch die Paint Pots, eine Reihe von kalten Mineralquellen, in ein Wasserbecken. Dieses wird auch Ochre Beds genannt. Im Kootenay Nationalpark bietet es sich an eine Kanureise auf dem Kootenay River zu machen oder auch eine Radreise durch Kootenay Mountains. Dies sind besonders spektakuläre Möglichkeiten der Naturerkundung. Das Wasser des Nationalparks ist sehr reich an Mineralien und diente früher den Naturvölkern für ihre Herstellung von Pigmenten. Diese benutzen sie dann für ihre Bemalung bei Ritualen und zur Kriegsbemalung. Im Park findet man zudem heiße Quellen. Wanderungen empfehlen sich besonders mit dem ortkundigen Guits, da bei der Erkundung der Canyons nicht selten eine ortkundige Hand ratsam ist.


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