Kingston im Kanada-Lexikon

Kingston ist eine alte Garnisonsstadt. Sie hat rund 115.000 Einwohner und liegt strategisch sehr günstig am St-Lawrence. Und zwar genau dort, wo dieser aus dem Lake Ontario abfließt. Die Bevölkerung ist durch mehrere Colleges sehr jung. Und trotzdem hat die Stadt ihre Geschichte. Gegründet wurde sie im Jahre 1673 als Pelzhandelsposten. In der alten Festung Old Fort Henry, welche über dem Strom liegt, gibt es ein Militärmuseum. In diesem kann man sehr schön die Rolle Kingstons im Krieg 1812 sehen. Im Sommer exerzieren sogar täglich um 15 Uhr die farbenprächtigen Wachen. Am Hafen gibt es zudem ein Marine Museum of the Great Lakes. Hier findet man einen alten originalen Eisbrecher, sowie eine Menge Karten und Schiffsmodelle. Kingston bewarb sich aber auch bei der Wahl zu Hauptstadt der neu gegründeten kanadischen Konföderation. Die Wahl fiel allerdings nicht auf sie. Allerdings fand hier 1841 die allererste Sitzung des kanadischen Parlaments dar. Der Stadt merkt man auch bis heute das typische Britische Flair des 19. Jahrhunderts an. Heute ist Kingston Heimat zweier Universitäten, einmal der Queen`s University und zum anderen des Royal Military College of Canada. Zudem war die Stadt Austragungsort der Segelwettbewerbe bei den Olympischen Spielen 1976. Wenn man in Kingston ist kann man aber auch Bootstouren unternehmen, und zwar ins Insellabyrinth der Thousand Islands. Diese befinden sich im St. Lawrence.


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