Kelowna im Kanada-Lexikon

Kelowna hat etwa 106.700 Einwohner. Damit ist sie die größte Stadt am Okanagansee in British Columbia. 1859 wurde die Stadt das erste Mal von Missionaren besiedelt. 1905 kam es jedoch erst zur offiziellen Gründung. Besonders bekannt ist die Stadt durch ihren Weinanbau, da sich hier eines der größten Anbaugebiete Kanadas befindet. Dies wird jedoch erst durch das günstige Klima der Region möglich. So fallen die Temperaturen im Winter nur sehr selten unter null Grad Celsius. Was sehr auffallend ist, ist die Tatsache, dass die Stadt seit den 50 er Jahren sehr stark wächst. Zu dieser Zeit wurde eine riesige schwimmende Brücke über den Okanagansee errichtet. Mittlerweile ist man gerade beim Bau einer neuen Konstruktion, welche spätestens 2008 fertig gestellt werden soll. Auf diesem Weg erwartet man eine Entlastung der Verkehrsituation. Der See ist aber auch ein großer Touristenmagnet. Er lockt vor allem Wassersportler aller Art an. 2003 wurden allerdings große Teil des Waldes rund um die Stadt durch mehrere Brände vernichtet. Hinzu kommt, dass etwa zweihundert Häuser den Bränden zum Opfer fielen. Es wurde zwar mittlerweile der Großteil des Gebietes wieder aufgebaut, allerdings kann man die Spuren immer noch erkennen. Kelowna stellt aber auch das wirtschaftliche Zentrum der Region. Besonders gilt dies für den Bereich der Landwirtschaft. In diesem findet man auch am ehesten größere Arbeitgeber. Auf dem Gebiet der High Technology hat sich die Stadt mit anderen Städten zusammengeschlossen. Sie bilden das „Silicon Vinevard“. Neben dem Weinbau ist der Tourismus die größte Einnahmequelle der Bewohner. So kann man in Kelowna auch einige Museen und Galerien finden.


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