News vom 17.04.2010
Erneut muss Toyota Autos zurück rufen
Die Pannenserie des geplagten Autobauers Toyota geht weiter. Das Unternehmen muss nun in den USA und in Kanada erneut insgesamt 870.000 Fahrzeuge in die Werkstätten zurück rufen. Betroffen ist nun der Minivan Sienna. Bei ihm könnten sich unter ungünstigen Bedingungen das Reserverad lösen und auf die Straße fallen, so erklärte ein Sprecher von Toyota am gestrigen Freitag. Der Draht, der zur Fixierung des Rades dient, könne durchrosten, wenn er über einen längeren Zeitraum dem Streusalz ausgesetzt sei.
In den vergangenen Monaten hat das Image von Toyota, als Hersteller hochwertiger Autos, bereits stark gelitten. Der japanische Konzern erklärte erst am Dienstag dieser Woche, dass der Verkauf eines Geländewagens wegen einer Sicherheitswarnung gestoppt werden muss. Davor hatte Toyota weltweit mehr als 8,5 Millionen Pkw wegen klemmender Gaspedale, rutschender Fußmatten und defekter Bremsen zurückrufen müssen.



