News vom 07.03.2010
General Motors ruft in Kanada 250.00 Kleinwagen zurück
In Kanada ruft der US-Autohersteller General Motors 250.000 Kleinwagen zurück. Sie sollen Probleme mit der Servolenkung haben. Inzwischen könnte die defekten Lenkungen für rund ein Dutzend Unfälle in Nordamerika verantwortlich sein. Von den technischen Problemen betroffen seien die Modelle Chevrolet Cobalt (Jahrgang 2005-2010), Pontiac G5 (2007-2010) und Pontiac Pursuit (2005-2006), so teilte das Unternehmen am vergangenen Dienstag in einer offizielle Stellungnahme mit. Die Probleme tauchen vor allem bei niedrigen Geschwindigkeiten unter 24 Kilometern pro Stunde auf. Dann müsse mehr Kraft eingesetzt werden, damit man das Auto lenken kann, sagte ein Unternehmenssprecher. Nach wie vor sei das Fahren jedoch sicher.
Nach bekannt werden der technischen Defekte hatte der Konzern am Montag in ganz Nordamerika 1,3 Millionen Fahrzeuge zurückzurufen. Auch Konkurrent Toyota hatte ähnliche Probleme. Toyota muss weltweit mehr als 8,5 Millionen Autos wegen ungewollter Beschleunigung und Bremsproblemen in die Werkstätten ordert. Der Großteil der betroffenen Fahrzeuge befanden sich in den USA.



